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SystemIntegrativ

Wer einen Hammer als einziges Werkzeug hat, für den sieht jedes Problem nach einem Nagel aus.

Watzlawick

 

SystemIntegrative Standards in Therapie und Pädagogik:

 

Arbeit mit dem gesamten (Familien-) System

Keine isolierte Betrachtung des ‚Problemträgers‘ sondern ganzheitliche Bearbeitung störungsstabilisierender Faktoren im gesamten sozialen Verbund der Klienten (Verwandte, Freunde, Schule, Hobbys etc.)

Lösungs- und Ressourcen-Orientierung

SystemIntegrative Arbeit ist positive Arbeit. Es geht darum „Gesundes auf- und auszubauen und zu erhalten“ statt „Krankes zu heilen“. Die Herstellung eines aktiven Zugangs zu den „inneren Ressourcen“ des Betreuten steht im Mittelpunkt der SystemIntegrativen Arbeit.

Team-Arbeit

  • Verhindert die Vereinnahmung des Betreuenden durch das System und sichert so den unverstellten Blick auf den sozialen Verbund des Klienten.
  • Sie verschafft Handlungsspielräume und Angebotsvielfalt.
  • Sie steigert die Effizienz durch Flexibilität in der situativen Co-Betreuer Auswahl (Situationsabhängige Einbeziehung von Spezialisten, z.B tiergestützte Interventionen)
  • Sie stellt wertvollen Austausch untereinander sicher, verhindert „Inseldenken“.

Ziel- und Zeitorientierung

SystemIntegrative Arbeit ist – auf Basis von Arbeits-Hypothesen – immer zielorientiert.
Die Ziele werden abgrenzend definiert, berichtsweise verfolgt und durch ihre zeitliche Einordnung nachvollziehbar gehandhabt.

Freiwilligkeit und Mitarbeit

Der salutogenetische Ansatz SystemIntegrativer Arbeit bedingt die aktive Mitarbeit des betreuten Systems und dessen reflexive Einsicht in die „Chance durch Veränderung“. Bereitschaft zur Mitarbeit und zur Veränderung sind Kernziele SystemIntegrativer Arbeit. Zielerreichend ist die fundierte systemische Zusatzausbildung aller Mitarbeiter sowie die methodische Angebots-Flexibilität im Team.

Transparenz, Qualitätssicherung und Wachstum

Auftraggeber und Klienten sind in den Verlauf der Maßnahme maßgeblich eingebunden. Systematische Sammlung qualitativer und quantitativer Indikatoren zur Implementierung methodischer Erkenntnisse und Evaluation der Methoden/Ziel-Matrix. Kontinuierliche Weiterbildung aller Mitarbeiter, besonders gefördert durch die Liehrnhof Akademie.