Für wen ist diese Weiterbildung geeignet?

Inhaltlich orientiert sich unser Angebot an den bewährten Vorgaben des Dachverbandes der Systemischen Gesellschaft für die Ausbildung zum Systemischen Berater, wird jedoch um tiergestützte Elemente, sowie um Elemente aus dem Coaching und anderen beraterischen Schulen erweitert. Hier sticht der Liehrnhof aus der Vielfalt systemischer Weiterbildungsinstitute hervor.


Durch den integrativen Ansatz, und den konkreten Praxisbezug wird es den Studierenden ermöglicht, das theoretisch Erlernte mit Hilfe der Lehrtherapeuten in systemisches Handeln umzusetzen. 

 

 

Eine andere Besonderheit der Weiterbildung ist die Verschränkung mit unserer tiergestützten Coaching-Weiterbildung, durch die es möglich wird, mit geringem zusätzlichem Aufwand den Abschluss Coach (DGfC), mit oder ohne tiergestützten Schwerpunkt, zu erreichen.

Weiterbildungsstruktur

Wer im tiergestützten Bereich arbeiten möchte, benötigt als Grundlage für diese Weiterbildung die  "Tiergestützte Basiskompetenz".

Seminar     

270 Stunden      

10 Module à 3 Tage 

Supervision     

50 Stunden 

 

Praxisarbeit     

100 Stunden 

Eigene Beratungsarbeit

Peergruppenarbeit     

50 Stunden 

 

Literatur/Eigenarbeit 

50 Stunden 

Verknüpfung mit systemIntegrativem Coaching

"Systemisches Coaching" und "systemische Beratung" basieren auf den gleichen theoretischen Grundlagen und nutzen auch ähnlichen Methoden und Tools. 

Und weil wir immer wieder von TeilnehmerInnen gefragt werden, ob sie nun lieber im Bereich Coaching oder Beratung arbeiten wollen, haben wir auf dem Liehrnhof die ultimative Antwort entwickelt: 

Machen Sie doch einfach alles. Mit überschaubarem zusätzlichen Aufwand.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Nähere Infos gibt´s per Mail...

Modul 1: Systemische Interventionen

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit unseren eigenen Kontexten und Erwartungen, lernen Grundlagen der systemischen Beratung und Therapie kennen, üben Auftragsklärung, Hypothesen, zirkuläre Fragetechniken, aktivierendes Zuhören, konstruktive W-Fragen, MiniMaxInterventionen, Reframing, Ressourcen(tiere), uvm...

 

Modul 2: Identität - Biografiearbeit mit und ohne Tier

     
  • Haltung und Rolle, Perspektiven der Kompetenzentfaltung mit und ohne Tier 
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  • Systemdiagnose, Bildung und Arbeit mit Hypothesen mit und ohne Tier
  •  
  • Systemische Techniken und Interventionen
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  • Biografiearbeit mit Hilfe systemischer und tiergestützter Techniken
  •  

Modul 3: Konflikte lösen mit und ohne Tier

  • Reflexion eigener Konflikterfahrungen
  • Rollendefinition- und Konflikte, Rollenstrategien                               
  • Konfliktentstehungsmodell, Eskalationsdynamik, Konfliktbearbeitungsmodelle           
  • Stressbewältigung und Burnoutprävention
  • Konfliktlösung und Stressbewältigung mit verschiedenen Tierarten (Hunde, Pferde, Nutztiere und Kleintiere)

Modul 4: Auf´s Brett gebracht

Eine der großen Stärken der systemischen Therapie und Beratung besteht in der Möglichkeit, bislang vielleicht festgefahrene, blockierte "innere und äußere Systeme" mit beweglichen Symbolen auf einem "Spielfeld" sichtbar zu machen und miteinander in Interaktion zu bringen.

Holzfiguren, Kieselsteine, Ton, Bauklötze,Tierfiguren, Familienbrett - wir üben diese systemische Grundtechnik mit unterschiedlichsten Materialien und Fragestellungen.

Modul 5: Systemische und tiergestützte Kommunikationsstrategien

     
  • Systemische Gesprächsführung
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  • Kommunikationsmodelle
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  • Kommunikation zwischen Hund und Mensch und die Nutzung im Coachingkontext
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  • Führen und Folgen – Dialog Pferd-Mensch
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Modul 6: Über den Tellerrand

Warum nicht einmal beraterisch zaubern? Oder spieltherapeutische Interventionen in die Beratung einbauen? Erlebnispädagogische Interventionen, wie das intuitive Bogenschießen oder diverse Impacts aus dem Natur-Coaching, Kunsttherapeutische Interventionen mit tiergestützten Naturmaterialien...

Ziel ist es, dass die systemische tiergestützte Praxis bunt wird und der Toolkoffer sich füllt!

Modul 7: Systeme in Bewegung

 

  • Visualisierung von inneren Systemen mit und ohne Tier
  • systemische Organisationsaufstellungen
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  • Systemische Aufstellungsarbeit mit Tieren
  • Arbeit mit äußeren Systemen

Modul 8: Genogrammarbeit und kleine Einführung in das Familienstellen

In diesem Modul geht es um die eigene Biografiearbeit – ein vielleicht schmerzhafter, aber wichtiger Prozess, um mit den Biografien der Klienten wertschätzend und behutsam umzugehen. 

Außerdem: 

Wertschätzend und behutsam werden Schätze, die vielleicht noch unentdeckt in der eigenen Geschichte stecken, geborgen.

 

Theorie und praktische Ideen:

     
  • Was bringt Genogramm?
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  • Symptomträger
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  • Glaubenssätze
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  • Wem nutzt das Problem am meisten?
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  • Hilfreiche Fragen 
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  • Motto – Wappen - Buchtitel - Filmtitel – Genre
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  • Schwarze Schafe
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  • Lösungsansätze im Genogramm
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  • Triangularitäten
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  • Aufträge in der Genogrammarbeit 
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  • Skulpturarbeit nach Satir (Familienmobile und Familienstellen)

Modul 9: Psychische Störungsbilder und Zertifizierung

Immer wieder werden wir in unserer Beraterpraxis mit psychischen Störungsbildern konfrontiert. Damit diese erkannt und an psychiatrische Kollegen überwiesen werden können, beschäftigen wir uns in diesem Modul mit Psychosen und Neurosen, der Psychopathologie nach ICD 10, sowie dem systemischen Ansatz in der Psychotherapie.

 


Außerdem finden in diesem Modul das Abschlusskolloquium und die Zertifizierungsfeier statt.